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Vorschau

Trennung für Feiglinge

ab 04. September 2014

Deutschsprachige Erstaufführung

Komödie von Clément Michel

Inszenierung: Jan Bodinus

mit Natascha Hirthe, Oliver Geilhardt und Sebastian Teichner

 

Paul und Sophie sind seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie in eine gemeinsame Wohnung gezogen, haben sich eingerichtet. Sie sind glücklich. Denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht!

Paul findet das Zusammenleben grässlich und will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin. Der Plan: Martin soll bei den beiden einziehen und sich so lange daneben benehmen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder er geht oder ich."

Und – zack – ist die Sache geritzt. Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie sympathisch findet. Als Paul seiner Liebsten eine Geschichte von einem Trauerfall in Martins engstem Familienkreis auftischt, gibt es für Martin kein Entkommen mehr. Er willigt ein, seinen Lebensmittelpunkt vorübergehend zu verlagern. Für maximal eine Woche, mehr nicht.

So beginnt eine Ménage-à-trois der besonderen Art, die einige überraschende Wendungen nach sich zieht. Denn wer hätte gedacht, dass Sophie ihren Ehrgeiz daransetzt, den armen, verlustgeplagten Martin zu therapieren?

 

 

 

 

 

Der Mustergatte

ab 13. November 2014

Komödie von Avery Hopwood

Inszenierung: Jan Bodinus

mit Liane Siems, Arlette Stanschus, Sebastian Teichner,
Oliver Walser und Marc Zabinski
 

Eigentlich hat die gutmütige Mary das große Los gezogen: Sie führt in New York ein angenehmes Leben und hat einen liebenden und fürsorglichen Ehemann, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest und andere Frauen nicht einmal anschaut.

Doch genau darin liegt ihr Problem. Sie langweilt sich zu Tode und möchte die Scheidung – nicht, weil ihr Ehemann sie betrügt, sondern weil er sie nicht betrügt! Billy, der gutmütige und prinzipientreue Banker, versteht die Welt nicht mehr. Da ist guter Rat teuer.

Sein Freund Frederick, ein ausgemachter Frauenheld, gibt ihm einen „klugen" Ratschlag, um ihn wieder auf den „rechten" Weg zu bringen und Mary zurück zu gewinnen. Kurze Zeit später sitzt der schüchterne und überkorrekte Mustergatte mit der Ehefrau seines Freundes da, und was als Mauerblümchen-Treff begann, entwickelt sich zu einem furiosen Abend, an dem beide hoffen, in „kompromittierender" Pose von ihren jeweiligen Ehepartnern vorgefunden zu werden...

Eine spritzige Ehe-Komödie mit herrlichen Dialogen und Happy End!
(Ein echter Klassiker des amerikanischen Boulevardtheaters!)

 

 

 

 

 

no sex in the city

ab 12. Februar 2015

URAUFFÜHRUNG

Komödie von Lydia Fox

Inszenierung: Dominik Paetzholdt

mit Tanja Schumann, Wolfram Pfäffle, Kay Szacknys u. a. 

Das Paar Susanne und Max Schäfer führt eine ganz normale Ehe. Sie kennen sich schon seit der Schulzeit und leben seit Jahren in ihrem Reihenhaus am Stadtrand. Doch irgendetwas ist ihnen abhandengekommen über all die Jahre: Das Feuer der Leidenschaft! Es knistert nicht mehr zwischen den beiden, es herrscht Flaute im Bett.

Um ihrer Langeweile zu entfliehen, melden sich beide unabhängig voneinander beim Onlineportal "Surprise Date" an. Die Besonderheit dieses Portals ist es, dass hier keine Fotos veröffentlicht werden. So kommt es, dass Max und Susanne ein Blind-Date haben. Beide mit schlechtem Gewissen, beide mit einer perfekten Ausrede. In einem kleinen Hotelzimmer in der Heide wartet Susanne aufgeregt auf ihren Traumprinzen, der sie in das Reich der Lüste entführen soll, und guckt nicht schlecht, als plötzlich ihr eigener Ehemann im Zimmer steht. Offenbar teilt man doch noch gewissen Vorlieben und Sehnsüchte miteinander.

Nachdem sich die beiden verhinderten Fremdgänger mehr schlecht als recht erklärt und entschuldigt haben, beschließen sie, das Beste aus der Situation zu machen und ihr eingeschlafenes Sexleben neu zu beleben. Allerdings müssen Beide ziemlich schnell feststellen, dass das ohne fachkundige Hilfe gar nicht so einfach ist. Da trifft es sich hervorragend, dass Hotelier Frank Tittge vor seiner Zeit im Fremdenverkehr zusammen mit seiner Frau Claudia einen kleinen Erotikshop betrieben hat... man kennt sich also aus! Mehr und mehr verstricken sich die beiden Paare in ihre Versuche, das Sexleben der Schäfers auf Vordermann zu bringen, und so kommen sich alle vier näher und näher... und näher.

Witzige, groteske Situationen wechseln sich ab mit heiteren Gesprächen über Sex und Erotik. Ein lustiges „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel" beginnt und die Vier treffen in immer neuen Konstellationen aufeinander. Als sich dann auch noch der schusselige, argentinische Portier des Hotels, Juan Pablo Passarella, ein in Deutschland gescheiterter Fußballer und leidenschaftlicher Tangotänzer, in das erotische Spiel einmischt, ist die Verwirrung komplett.

 

 

 

 


 Schumann web

die toten augen von london

ab 14. Mai 2015

Kriminalstück von Edgar Wallace

Inszenierung: Jan Bodinus

mit Beatrice Fago, Celine Lochmann, Joachim Kwasny, Wolfram Pfäffle, Christian Preuß, Dustin Semmelrogge und Christian Vitu

 

Inspektor Larry Holt von Scotland Yard glaubt nicht mehr an einen Unfall, als in London zum wiederholten Male ein Toter aus der Themse gefischt wird.

Bei den Opfern handelt es sich stets um wohlhabende und alleinstehende Herren aus Übersee – und alle waren mit einer horrenden Summe bei der Greenwich-Agentur versichert. Ein Zufall? Wohl kaum!

Bei einem der Toten wird ein Zettel in Blindenschrift entdeckt und Holt vermutet, dass "Die Toten Augen von London" – eine Verbrecherbande blinder Hausierer – wieder aktiv sind. Zusammen mit seiner Assistentin Diana Ward nimmt Holt die Ermittlungen auf.

Dabei geraten sie nicht nur in ein düsteres Blindenheim unter der Leitung des liebenswürdigen Reverend Dearbon, sondern auch an den zunächst ehrenwert erscheinenden Rechtsanwalt Stephen Judd. 

 Semmelrogge 365